Leistung

Stromspeicher und Wallbox.

Ein Speicher lohnt sich nicht für jeden Haushalt gleichermaßen, und eine Wallbox nutzt nur dann Solarstrom, wenn sie mit der Anlage zusammenarbeitet. Wir sagen Ihnen offen, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Wann sich ein Stromspeicher lohnt, und wann nicht

Ohne Speicher nutzen Sie typischerweise nur einen kleineren Teil Ihres Solarstroms selbst; der Rest geht ins Netz. Ein Speicher verschiebt den Mittagsüberschuss in den Abend und hebt den Eigenverbrauch damit deutlich an.

Wirklich wirtschaftlich wird er, wenn Sie abends und nachts viel Strom brauchen, ein E-Auto laden oder häufig zu Hause sind. Steht Ihr Haus tagsüber leer und ist der Jahresverbrauch niedrig, kann ein kleinerer Speicher die bessere Entscheidung sein, oder zunächst gar keiner.

Wir verkaufen Ihnen keinen Speicher, der sich bei Ihnen nicht rechnet. Ein zu großer Speicher kostet Geld, das er über seine Lebensdauer nicht wieder einspielt.

Welche Speichergröße zu Ihrem Haushalt passt

Die Größe richtet sich nach Ihrem Jahresverbrauch und der Größe der Anlage, nicht nach der Preisliste. Ein Speicher, der im Sommer nie vollständig geleert wird, ist an jedem dieser Tage totes Kapital.

Wir sehen uns Ihre letzte Jahresabrechnung an und rechnen mit Ihren Zahlen, nicht mit einem Durchschnittshaushalt aus einer Broschüre.

Speicher auf eine bestehende Anlage nachrüsten

Nachrüsten geht fast immer. Die Frage ist nur, wie: Bei einem AC-gekoppelten Speicher bleibt Ihr vorhandener Wechselrichter unangetastet, der Speicher bekommt einen eigenen. Das ist der einfache Weg. DC-gekoppelt ist effizienter, setzt aber einen passenden Hybrid-Wechselrichter voraus, bei einer älteren Anlage bedeutet das in der Regel, ihn mitzutauschen.

Was in Ihrem Fall günstiger ist, hängt vom Alter und Typ Ihrer Anlage ab. Das sehen wir beim Termin.

Notstrom oder Ersatzstrom, der Unterschied

Ein Speicher allein macht Sie nicht stromausfallsicher. Fällt das Netz aus, schalten sich Wechselrichter aus Sicherheitsgründen ab, damit niemand an einer vermeintlich toten Leitung arbeitet.

Für eine Versorgung bei Stromausfall braucht es eine Ersatzstromfunktion und zusätzliche Installation im Zählerschrank. Meist versorgt sie einen ausgewählten Stromkreis, nicht das ganze Haus. Das ist machbar, kostet aber extra, und viele Anbieter lassen diesen Unterschied im Verkaufsgespräch bewusst unscharf.

Wallbox installieren lassen

Was eine Wallbox kostet, entscheidet weniger das Gerät als der Weg dorthin: die Entfernung vom Zählerschrank zum Stellplatz, ob eine Wand durchbohrt oder ein Graben gezogen werden muss, und ob der Zählerschrank noch Platz für die Absicherung hat.

Zur fachgerechten Installation gehören eigene Absicherung und Fehlerstromschutz. Beides macht unser Elektriker mit, Sie brauchen keinen zweiten Betrieb.

Wallbox und PV-Anlage zusammen: Überschussladen

Sinnvoll wird die Kombination erst, wenn die Wallbox weiß, wie viel Strom die Anlage gerade liefert, und das Laden danach regelt. Sonst laden Sie abends teuren Netzstrom, während der eigene Strom mittags ins Netz gegangen ist.

Voraussetzung sind eine steuerbare Wallbox und ein Energiemanagement, das Anlage, Speicher und Ladepunkt gemeinsam betrachtet. Darauf achten wir bei der Auswahl.

Anmeldung beim Netzbetreiber

Eine Wallbox ist beim Netzbetreiber anzumelden; ab einer bestimmten Leistung ist zusätzlich dessen Zustimmung erforderlich. Für steuerbare Verbrauchseinrichtungen gibt es außerdem reduzierte Netzentgelte. Die Anmeldung übernehmen wir; als eingetragener Installationsbetrieb dürfen wir das.

Was Speicher und Wallbox kosten

Belastbare Zahlen bekommen Sie nach dem Termin vor Ort. Ein Speicher, der im Zusammenhang mit der Photovoltaikanlage geliefert und installiert wird, fällt unter dieselbe umsatzsteuerliche Regelung wie die Anlage selbst; eine eigenständig beauftragte Wallbox in der Regel nicht.

Stand: August 2026. Angaben zu Steuern, Normen und Anmeldepflichten sind allgemeine Hinweise und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Sollen wir uns Ihr Dach ansehen?

Der Termin vor Ort kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts. Danach wissen Sie, was auf Ihrem Dach möglich ist und was es kostet.